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Nach den ersten Rettungsmaßnahmen wird nun verstärkt qualifizierte Unterstützung benötigt, um das geborgene Archivmaterial zu ordnen, die Schäden zu sichten und restauratorische Maßnahmen einzuleiten. Die Stadt München hat ihre Hilfe bereits angeboten. Ein leitender Archivar des Münchner Stadtarchivs war vor wenigen Tagen in Köln im Einsatz. Das Münchner Stadtmuseum hat die Entsendung einer erfahrenen Papierrestauratorin zugesagt. Der Grafik- und Fotorestaurator aus der Städtischen Galerie im Lenbachhaus wird ebenfalls für die Tätigkeit in Köln abgestellt.
"Es ist für uns selbstverständlich, dass wir die Kölner Kolleginnen und Kollegen unterstützen und zur Rettung der einzigartigen und überregional bedeutsamen Archivalien beitragen. Die Bilder von Schutt, Schlamm und Trümmern haben uns alle schwer getroffen und bleiben uns in Erinnerung – die Katastrophe hat Kulturgut vieler Jahrhunderte geschädigt. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass durch rasche und solidarische Hilfe wichtige Dokumente für künftige Generationen gerettet und erhalten werden können" äußert sich Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München.
Bei den Planungen zum Neubau eines städtischen Museumsdepots in München, das derzeit realisiert wird, hatten sich Experten auch mit präventiver Konservierung beschäftigt und Notfallpläne für Krisenszenarien diskutiert. Niemand konnte jedoch damit rechnen, dass die Realität alle denkbaren Befürchtungen übertreffen kann.
-Presseamt München
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